Einzelselbsterfahrung für Ärzte

Im Rahmen des Psychotherapeutengesetzes sind für AusbildungsteilnehmerInnen an der Verhaltenstherapieausbildung mindestens 120 Stunden Selbsterfahrung vorgeschrieben.


Oft bieten daher die Ausbildungsinstituten Selbsterfahrungsgruppen für die werdenden Therapeuten/Therapeutinnen an, in denen ein großer Teil der Stunden absolviert wird. Ergänzend können Einzelselbsterfahrungen aber auch bei zugelassenen Therapeuten in Anspruch werden.


Um am Anfang der Ausbildung und später dem Klienten/Patienten eine gute Therapie anbieten zu können, sind mehrere Bausteine von Bedeutung:


1) das theoretische Wissen, z. B. über verschiedene Erkrankungen, die genaue Diagnostik, Therapiemethoden, Psychopharmaka.

2) braucht man viel praktisches Training, um die verschiedenen Diagnosemethoden und Therapiemethoden sicher und flexibel anwenden zu können.

3) die Selbsterfahrung – es braucht immer wieder eine Abstimmung zwischen der Person des Therapeuten/der Therapeutin und dem, was der Klient/Patient braucht. Diese Abstimmung geschieht in der Selbsterfahrung.


Mein Selbsterfahrungsangebot richtet sich in erster Linie an die AusbildungsteilnehmerInnen des kooperierenden Aus- und Weiterbildungsinstitutes: Verhaltenstherapie Falkenried Aus- und Weiterbildung (VTFAW) - Hamburg.


Weshalb (Einzel-)Selbsterfahrung?

Im Verlauf der Ausbildung können immer wieder Situationen, Themen oder Probleme auftreten, bei denen man gerne die persönliche Form der Selbsterfahrung nutzen mochte. Dabei können z.B. eigene biographische Themen im Kontakt mit Klienten/Patienten plötzlich zum Problem werden. Oder es tauchen Zweifel auf, ob der Therapeutenberuf die richtige Entscheidung für sich selbst ist. Ebenso kann sich die Einzelselbsterfahrung zur Klärung und Forderung der eigenen Entwicklung anbieten.